Göteborg: Ostindiensegler «Götheborg» für Besucher offen

Die «Götheborg», Nachbau eines historischen Ostindien-Seglers, zu Gast am Stenpiren

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Die «Götheborg» ist eines der weltweit größten historischen Segelschiffe, das noch in Betrieb ist. Der originalgetreue Nachbau des 1745 in seinem Heimathafen Göteborg gesunkenen Ostindien-Seglers macht das Ursprungsschiff, das um 1700 unter schwedischer Flagge segelte, wieder lebendig.

In den Jahren 2005 und 2007 segelte das Schiff entlang der historischen Route nach China und zurück. Seitdem ist es auf den Meeren der ganzen Welt als Promotions-Plattform für Schweden und die schwedische Industrie unterwegs. Im Sommer 2010 war die «Götheborg» während der Feierlichkeiten der königlichen Hochzeit Gastgeber des ersten offiziellen Hochzeitsessens für die königliche Familie.

Besucher können sich von historisch gekleideten Führern in die Geschichten und Abenteuer des 18. Jahrhunderts, das harte Leben an Bord, die heutigen Expeditionen und die tägliche Arbeit auf dem Schiff hinein nehmen lassen. Die Ausstellung im Restaurantbereich präsentiert die Geschichte der damaligen Schwedischen Ostindien-Kompanie, die Bemühungen zur Instandhaltung des Schiffes und zeigt einen Film über eine der China-Expeditionen.

Zwischen dem 27. Juni und dem 21. August liegt der Ostindiensegler am Stenpiren im Zentrum Göteborgs. Geöffnet ist die Ausstellung täglich zwischen 11 und 18 Uhr. Für Inhaber der Göteborg City Card ist der Eintritt mit Führung frei, übrige Besucher zahlen 100 SEK (Kinder von 7 bis 16 Jahre 50 SEK, bis 6 Jahre Eintritt frei).

Zwischen Februar und Mai kann die «Götheborg» in ihrem Heimathafen in Eriksberg besichtigt werden. Eintrittskarten für die Führungen sind über ticnet erhältlich.

Svenska Ostindiska Companiet »

26.06.2011