Christina – Schwedens wilde Königin

14. Juli | 20:15–21:45 | Dokumentarfilm Deutschland 2013

Die Geschichte der schwedischen Königin Christina Wasa beginnt mit ihrer Geburt: Die Hebammen glauben zunächst irrtümlicherweise, den langersehnten männlichen Thronfolger zur Welt gebracht zu haben. Als Christinas Vater, Gustav II. Adolf, bei der Schlacht von Lützen 1632 fällt, wird sie bereits als Kind zur Königin von Schweden. 

Wiederholung: 15. Juli, 16:00 Uhr

Unter der Obhut des Reichskanzlers wird sie wie ein Mann erzogen. Dennoch entwickelt sich Christina zu einer wilden und unberechenbaren Frau. Die junge Königin macht gegen den Willen ihres Vormundes ihre eigene Politik und beendet für Schweden den Dreißigjährigen Krieg.

Christina wird als Friedensfürstin gefeiert, sie soll ihren Cousin Karl Gustav heiraten und einen Thronfolger gebären, damit die Wasa-Dynastie weiterbesteht. Doch Christina will sich niemals einem Mann unterwerfen, befreit sich von allen Pflichten, verlässt den Thron und wechselt heimlich zum katholischen Glauben. In Rom lebt die "Verräterin" auf Kosten des Vatikans und feiert rauschende Feste. Papst Alexander VII. stellt ihr seinen Sekretär, einen jungen Kardinal, als Aufpasser an die Seite. Der Beginn einer komplizierten und dramatischen Liebesbeziehung.

© ZDF; Ralf Gemmecke, DM Film (3)