Kommissar Wallander – Hunde von Riga

15. Juni | 23:45–01:15 | Krimi Schweden, GB, Deutschland 2012

An der schwedischen Küste werden zwei Leichen in einem Schlauchboot angeschwemmt. Da es sich offenbar um lettische Drogenkuriere handelt, beteiligt die Polizei von Ystad einen Beamten aus Riga an den Ermittlungen.

Als Karlis Liepa (Søren Malling) die Toten als ehemalige Informanten identifiziert, fühlt er sich für deren Ermordung verantwortlich. Wallander (Kenneth Branagh), nach dem Scheitern seiner Beziehung wieder Single, erkennt in dem schweigsamen Kollegen indessen einen Seelenverwandten.

Umso trauriger ist er über die Nachricht, dass Karlis nach der Rückkehr in Riga ermordet wurde. Spontan reist er nach Lettland, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Das gesteigerte Interesse der dortigen Kollegen an den Ermittlungsakten zu Kalis' letztem Fall macht Wallander stutzig. Er spürt, dass hier etwas nicht stimmt. In seinem Hotelzimmer wird er sogar abgehört.

Schließlich erfährt er bei einem geheimen Treffen mit dem Journalisten Sergei Upitis (Dragos Bucur), dass Karlis Beweise zu Drogengeschäften seiner Vorgesetzten gesammelt hatte.

Tags darauf wird auch der kritische Reporter ermordet. Wallander nimmt Kontakt zu Karlis' Witwe Baiba (Ingeborga Dapkunaite) auf, einer charakterstarken Frau, zu der er sich spontan hingezogen fühlt. Die beiden tauschen Erinnerungen über Karlis aus, als Baiba plötzlich eine Idee hat, wo ihr Mann die Ermittlungsakten versteckt haben könnte. Wallander muss alleine in die Höhle des Löwen.

Hintergrund

In dieser aufwendigen Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Henning Mankell gerät Wallander in Konflikt mit der lettischen Mafia. Aus der Rolle des eigenwilligen Ermittlers ist der britische Ausnahmedarsteller Kenneth Branagh nicht mehr wegzudenken. Die Patina der lettischen Hauptstadt Riga gibt diesem Krimi eine ganz eigene Atmosphäre.