Mankells Wallander: Rache

19. Mai | 23:30–01:00 | Krimi Schweden, Deutschland 2009

Kurt Wallander (Krister Henriksson) hat seinen Lebenstraum verwirklicht: der Kommissar besitzt seit kurzem ein gemütliches Haus am Meer und feiert mit Kollegen seinen Geburtstag, als ein Sprengstoffanschlag auf das Elektrizitätswerk die Stromversorgung von ganz Ystad lahmlegt.

Während die Stadt in tiefe Dunkelheit versinkt, wird der unter Personenschutz stehende Gemeindedirektor Eric Wester (Lars Väringer) in seinem Haus erschossen. Als Schirmherr einer umstrittenen Ausstellung von Mohammed-Karikaturen, die in Ystad für Tumulte sorgt, erhielt Wester pausenlos Drohanrufe und musste mehrmals die Telefonnummer ändern. Die Presse spekuliert über einen Zusammenhang zwischen der Ausstellung und der Bluttat.

Kommissar Wallander wurde beinahe Oper eines Bomben-Anschlages
Fassungslos beobachten Wallander und sein Kollege Martinsson (Douglas Johansson) das Elektrizitätswerk, das durch einen Sprengstoffanschlag zerstört wurde

Wallander hält sich bei diesen Spekulationen zurück. Zwei weitere Morde an einer Sekretärin vom Arbeitsamt und einer Krankenschwester, beide nach demselben Muster ausgeführt, passen nicht ins Schema. Nachdem kurz hintereinander drei Autobomben detonieren, wird der Ausnahmezustand verhängt. Soldaten marschieren auf, um die öffentlichen Einrichtungen zu schützen. Doch es gibt Anzeichen, dass das Militär selbst in die Mord- und Anschlagserie verwickelt sein könnte.

Als die Verteidigungsministerin (Anna Ulrika Ericsson) in Ystad eintrifft, um die Bewohner mittels einer öffentlichen Ansprache zu beruhigen, ahnt sie nicht, in welcher Lebensgefahr sie schwebt.

Titelbild: Kommissar Wallander (Krister Henriksson, vorne) erhält Unterstützung von dem fanatischen Soldaten Anders Lindström (Jens Hulten) | © ARD Degeto, Yellow Bird, Nille Leander (3)