Göteborg - die Stadt am Meer

Wenn Sie auf einen grösseren Hügel in Göteborg hinaufsteigen, werden Sie sofort feststellen, um was sich in dieser Stadt alles dreht. Der breite, mächtige Fluss fliesst direkt durch das Zentrum und öffnet sich zum dahinter liegenden Meer. Das Meer hat die Stadt schon immer geprägt – und ihre Küche, den Handel, die Industrie, das Freizeitangebot und die Erholungsgebiete. Der maritime Einfluss ist in Schwedens zweitgrösster Stadt nie weit entfernt.

Der Göteborger Hafen ist der grösste Hafen Skandinaviens, über den rund ein Drittel des schwedischen Exports abgewickelt wird.

Die Schären kann man mit einer Strassenbahn zur Fähranlegestelle Saltholmen erreichen. Mit demselben Fahrschein können Sie anschliessend weiter nach Brännö, Vrångö, Vargö oder auf eine der anderen bewohnten Inseln der Göteborger Schären fahren.

Festung Elfsborg und Vinga, die Insel auf der der Dichter und Komponist Evert Taube geboren wurde, werden im Sommer von Ausflugsbooten angefahren. Abfahrt von Lilla Bommen.

Baden vor Brännö

Paddan Kanalboote, Boote mit einer besonderen Bauweise, um unter den niedrigen Brücken hindurch zu fahren. Bietet beliebte Sightseeingtouren auf Göteborgs Wasserstrassen an. Abfahrt bei der Kungsportsbron, Mai bis September.

Die Badeanstalt Kallbadhuset auf Saltholmen bietet die Gelegenheit zum Nacktbaden. Getrennte Abteilungen für Damen und Herren. Strassenbahn 11.

Maritiman (Schiffsmuseum) am Packhuskajen. Zu den Ausstellungsstücken des schwimmenden Schiffsmuseums gehören das U-Boot «Nordkaparen», der Zerstörer «Småland» und das Feuerschiff «Fladen».

Das Schifffahrtsmuseum beschreibt schwedische Schifffahrtsgeschichte mit Ausstellungen zum Handel und Fischfang sowie der Schiffsbauindustrie. Das Museum liegt an der Karl Johansgatan gegenüber des Stigbergstorget. Strassenbahn 3, 9 oder 11.

Das Naturhistorische Museum ist das älteste Museum Göteborgs; zu den Exponaten gehört - weltweit einmalig - ein ausgestopfter Blauwal. Strassenbahn 1 oder 6 bis Linnéplatsen.

Das Göteborger Opernhaus weckt zahlreiche Assoziationen zu Booten und Wasser - nicht nur wegen der Lage gleich neben dem Gasthafen Lilla Bommen, sondern auch aufgrund der Architektur.

Saluhallen | © Image Bank Sweden, Göran Assner (3)

Feskekörka (Schwedisch für «Fischkirche») trägt diesen Namen wegen der markanten Architektur. Ein Muss für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten. Diese Markthalle am Rosenlundkanalen ist von Dienstag bis Samstag geöffnet.

Am Fischkai findet dienstags bis freitags in aller Frühe die Fischauktion statt. Strassenbahn 3, 9 oder 11 bis Stigbergstorget. Barken Viking ist ein Hotel und Restaurant. Der Viermaster liegt im Gasthafen Lilla Bommen verankert, und im Sommer gibt es auf Deck eine beliebte Bar.

In der Göteborger Gastronomie spiegelt sich die Nähe der Stadt zum Meer und die Tatsache, erstklassige Zutaten sind stets zur Hand. Fisch und Meeresfrüchte sind als Spezialitäten der Küchenchefs beliebt.

Das Universeum ist Schwedens nationales wissenschaftliches Entdeckungszentrum und verfügt über das grösste Aquarium des Landes. Besucher können den Weg des Wassers durch die schwedische Landschaft verfolgen. Strassenbahn 4, 6, 8, 13 oder 14 bis Korsvägen.

Im Gebiet Älvstranden werden auf beiden Seiten des Flusses auf dem früheren Werftgelände Wohnungen, Universitätsgebäude und Geschäftsräume errichtet. Ein Grossteil des Bauprojekts am Nordufer ist bereits fertig gestellt, wozu eine 1 km lange Hafenpromenade gehört.

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